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Presse

Grashoppers Trier vom Mai 2019

RO Turnier - Spende Trierer Tafel

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern bedanken, die dazu beigetragen haben, dass unser Rally Obedience Turnier ein voller Erfolg wurde. Ein Lob auch an die Küche und an die Kuchen- und Waffelbäcker. Das Wetter hat dann alles noch perfekt gemacht.



Durch die großzügigen Futter- und Sachspenden unserer Sponsoren konnten wir nicht nur tolle Preise an alle Starter verteilen, sondern auch noch eine große Tombola mit 100 Losen durchführen. Dank unserer tollen Losverkäufer Eliah und Maxi, waren alle Lose schnell vergriffen. Der Erlös des Losverkaufes in Höhe von 100 Euro als auch 3 Kisten mit Futterspenden gingen an die Trierer Tiertafel. Diese haben sich bei der Übergabe am Mittwoch den 22. Mai 2019 sehr darüber gefreut.

Auch wollen wir uns natürlich bei all den tollen Startern bedanken, die auch dieses Jahr wieder bei uns waren. Es war schön mit euch und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.


Wochenspiegel 17.September 2018

Jede Menge Futter für Trierer Tiertafel

Stadt Trier. Zusammen mit der Firma Hills PET Nutrition aus Hamburg und dem Trierer Tiershop.de sowie Tierarzt Dr. Alexander Flöck kam eine Spende von rund 2000 Euro in Form von Tiernahrung für die Trierer Tiertafel zusammen. Geplant war eine Spende von 150 Dosen, doch aufgrund der großen Resonanz zu dem Projekt wurde diese auf 658 Dosen erhöht.

Die Übergabe wurde in gemütlichem Rahmen in den Räumen der Trierer Tiertafel gefeiert. Die Trierer Tiertafel wurde im Dezember 2017 gegründet um Tierhaltern zu helfen, die finanziell oder körperlich  - kurzfristig oder langfristig  - nicht in der Lage sind, ihre Haustiere gesund und artgerecht zu ernähren und zu pflegen. Nina Zurrin, Business Development Execusive eComm, kam extra für die Spendenübergabe aus Hamburg angereist. Ebenfalls mit dabei waren Birgit Bischoff, Area Manager West, und eine Tierärztin der Firma Hill´s sowie Tierarzt Dr. Alexander Flöck. Vom Tiershop.de-Team kamen Frau Back und Herr Richter, die Tiertafel war vertreten durch Katharina Krebs und Jennifer Manderscheid. 
Extra: Das Angebot der Tiertafel ist kostenlos und richtet sich an Geringverdiener, Sozialhilfeempfänger, Hartz-IV-Empfänger und  Obdachlose. Es ist das Anliegen des rein ehrenamtlich tätigen Teams, dass Menschen sich nicht von ihren geliebten Tieren trennen müssen, weil eine wirtschaftliche Notlage eingetreten ist.  Kein Tier soll im Tierheim landen oder gar ausgesetzt werden, weil sein Mensch es nicht mehr versorgen kann.

Spendenkonto:

Trierer Tiertafel e.V., Sparkasse Trier, IBAN: DE16 585 501 30 000 109 6189, BIC TRISDE55XXX

Trierer Volksfreund  5. Juni 2018

Trier. „Meine Hilfe zählt“: Trierer Tiertafel bittet um Spenden, damit Bello, Mieze und Hansi satt werden und nicht ins Tierheim müssen. Von Katja Bernardy

Kein Tier soll im Tierheim landen oder gar ausgesetzt werden, weil sein Mensch es nicht mehr versorgen kann. Das ist das Ziel der Trierer Tiertafel. Margret Schmitz sagt: „Meine beiden Katzen sind mein Ein und Alles.“ Die Mittsechzigerin hat keine Kinder, keinen Mann, keinen Job, ist krank. Ihr Leben war mal voller Fülle, doch jetzt mangelt es an vielem. Auch an Geld, um regelmäßig Tierfutter kaufen zu können.  So wie in diesem fiktiven Fall geht es einigen  Menschen in Trier.
Deshalb haben engagierte Ehrenamtliche den Verein Trierer Tiertafel gegründet. Seit Dezember vergangenen Jahres können Spender mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr Futter in der Aachenerstraße 11 abgeben, oder Bedürftige Futter für Katzen, Hunde, Vögel und Nager abholen.

„Zurzeit kommen durchschnittlich  fünf bis acht Bedürftige jeweils mittwochs zur Ausgabe“, sagt Kathi Krebs. Sie ist erste Vorsitzende des Vereins und stemmt das Projekt gemeinsam mit der zweiten Vorsitzenden und der Kassiererin. Es läuft langsam an, sagt sie. Krebs hofft, dass sich künftig noch mehr Menschen trauen, die Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Idee, eine Tiertafel auch in Trier einzurichten, sei dem Beispiel anderer Städte gefolgt. „Jede größere Stadt hat eine Tiertafel, in Trier hat diese noch gefehlt“, sagt Krebs. Armut  nimmt ihrer Meinung nach in Deutschland immer weiter zu und sie findet, dass man helfen muss, um diese etwas zu lindern. „Durch die Weitergabe von Lebensmitteln, wie bei der Tafel für Menschen, oder wie wir es tun, durch die Ausgabe von Futter- und Sachspenden für Tiere bei der Tafel für Tiere.“

Wer kann zur Trierer Tafel gehen? Menschen mit kleiner Rente, Geringverdiener,    Sozialhilfeempfänger,  Hartz-IV-Empfänger und  Obdachlose.

Wer Futter für Bello, Mieze oder Hansi haben möchte, muss sich anmelden. Das heißt, den Personalausweis vorlegen und die Bedürftigkeit nachweisen, indem  Bescheide über Arbeitslosengeld, Grundsicherung, die Rente oder ein Sozialpass vorgezeigt werden. Auch müssen Menschen, die zur Trierer Tiertafel gehen, erst einmal nachweisen, dass sie überhaupt ein Tier besitzen. „Etwa mithilfe von Tierarztrechnungen oder dem Impfpass“, sagt Krebs. Hunde möchte das Trierer Tiertafel-Team bei der Neuanmeldung und dann wieder in regelmäßigen Abständen sehen. Bei Katzen, Vögeln und Nagern reichen Fotos plus Nachweise etwa auch durch Tierarztrechnungen aus.

Auf der Internetseite der Trierer Tiertafel (www. tiertafel-trier.de) steht, dass die Zucht von Haustieren sowie das Sammeln von Tieren, das sogenannte Animal Hording, ausdrücklich nicht unterstützt werden. Auch wem ein Tier zuläuft, wer eins findet oder rettet, wird von der Tiertafel zurückgewiesen. „Ein Tier bei sich aufzunehmen, bedeutet, die Verantwortung für das Leben des Tieres und seine artgerechte Haltung zu übernehmen“, betont Krebs. Dies beinhalte nicht nur Aufmerksamkeit und Zuwendung, sondern eben auch füttern können und dass eine tierärztliche Versorgung gewährleistet wird.

Im Rahmen dieser klaren Regeln, unterstützen die engagierten Ehrenamtlichen diejenigen Tierbesitzer, die schon Verantwortung für Hund oder Katze übernommen hatten, bevor sie in Not geraten waren. „Es ist uns ein Anliegen, dass Menschen sich nicht von ihren geliebten Tieren trennen müssen, weil eine wirtschaftliche Notlage eingetreten ist“, sagt Krebs. Aus diesem Grund opfern die Vereinsmitglieder  einen großen Teil ihrer Freizeit, um bedürftigen Tierbesitzern mit Futterspenden unter die Arme zu greifen.

TV-Leserinnen und -Leser können die Trierer Tiertafel über die TV-Spendenplattform „Meine Hilfe zählt“ unterstützen. Das Projekt  „Spenden für die Tiertafel Trier“ läuft unter der Nummer 62492.

Es werden 500 Euro für Futter benötigt, rund die Hälfte der Summe ist bereits zusammen gekommen. Jeder Euro hilft, damit kein Tier  im Tierheim landet oder gar ausgesetzt wird, weil sein Herrchen oder Frauchen es nicht mehr versorgen kann.

Wochenspiegel 26.April 2018

                             

Wochenspiegel Februar 2018

 Ein Hundetag in Belgrad/Serbien.   Ein Bericht von Kathi Krebs vom 3.März 2016
An alle Tierschützer/Tierfreunde,
Ich schreibe euch jetzt meine Gedanken zu einem serbischen Strassenhund in Belgrad. Es ist eine Geschichte von vielen die überall tagtäglich auf der Welt passiert..und zeigt wie wichtig es ist immer wieder aufzustehen, zu helfen und niemals zu resignieren..!...die Tiere können sehr gut ohne uns frei leben...aber wir sollten achtsamer und wachsamer werden.
Was vielleicht vielen Menschen nicht bewusst ist und ich bin bei Gott auch nicht besonders religiös, aber:
Zuerst schuf Gott die Tiere. Hierfür brauchte er ganze 2 Tage. Am 6ten Tag schuf Gott an nur 1 Tag den Menschen und er freute sich über den Menschen und sprach zu Ihnen: "Vermehrt Euch und breitet Euch über die ganze Erde aus ! Ich vertraue euch alles an was lebt: Hunde, Katzen, Vögel, Fische und die übrigen Tieren, den Wald mit allen Bäumen, die Blumen und übrigen Pflanzen. GEHT SORGSAM MIT IHNEN UM."
Die logische Konsequenz hieraus: Ohne die Tiere gäbe es den Menschen nicht !
Der Hund um den es hier geht hat keinen Namen...er steht für alle Hunde auf dieser Welt:
"Ich bin heute morgen aufgewacht und sah was für ein schöner Tag es heute war und ich war glücklich.
Wisst ihr, ich bin ein sehr kleiner Hund und erst ein paar Monate alt, vielleicht 8 oder 9 Monate. Und ich bin süß, wirklich...ja bin ich wirklich. Aber ich habe kein Haus, oder etwas ähnlich oder einen bestimmten Menschen auf dieser Welt; ich weiss auch nicht was ich jeden Tag essen kann, darf..wenn ich denn etwas finde, aber ich hoffe wie jeden Tag etwas zu finden..
Also, es war ein schöner Tag und ich war glücklich. Ich ging wie fast jeden Tag auf die Brücke zu um sie zu passieren Richtung Schule..ich gehe langsam .... Es sind immer eine Menge Kinder an der Schule und sie werden mir etwas zu essen geben..ganz sicher. Ich mag die Kinder und sie mich. Nur muss ich die andere Seite der Brücke überqueren, aber das ist keine große Sache. Ich habe keine Angst.. auf der Brücke fahren die Leute langsam, denn es gibt überall Kinder, also halten sie ein Auge und sind wachsam, das ist sicher..
Und ich trabe langsam, einfach so, fröhlich, ich war glücklich.. Plötzlich sah ich ein Auto mit hoher Geschwindigkeit über die Brücke fahren und ich konnte nicht mehr vor noch zurück..
Ich hatte nicht mal Angst. Plötzlich fühlte ich einen schreckliche Schmerzen in meinem Kopf.. Und ich fiel.. der Tag ist so schön.. Ich blieb so ein wenig liegen, die Leute gehen an mir vorbei, niemand schaut mich an .. Ich weiß nicht, warum.. Vielleicht weil ich schwarz bin, sie haben mich gesehen..
Dann bekam ich eine Energie, warten oder gehen. Es fuhr ein Auto nach dem anderen vorbei.. ich bin gefallen und ich fühlte gar nichts mehr.. Ich hörte noch wie Autos vorbei fuhren, aber da war nicht mehr wichtig.. So lag ich auf der Straße.. Wie ein Haufen Müll, wie nichts.. Niemand, niemand Niemandem war ich wichtig..
Dann kam ein Mensch auf der Brücke auf mich zu. Ich spürte Wut, Traurigkeit, Wärme in ihr. Sie sagte, sie würde mir helfen..ich war glücklich und ich bin jemandem wichtig egal was passiert. Sie brachte mich zu einem Tierazt, alle Menschen um mich rum waren sehr besorgt und rannten helfend um mich herum. Sie liebkosten mich, redeten mit mit..oh ich war einfach glücklich. Ich bekam Infusionen und ein paar Injektionen..es hat nicht weh getan..ich war ganz tapfer und habe mich kaum bewegt, blinzelte nur manchmal..sie küssten und streichelten
mich und sagten mir alles wird gut...aber ich wusste, dass es nicht gut wird und liess es mir nicht anmerken und genoss die Freude, das Glück und die plötzliche Liebe.
Und dann konnte ich nicht mehr. Ich fühlte mich näher am Ende...was für Auswirkungen sind das.
Und ich weine, sehr,sehr..ich fühle ihre Tränen...ich war glücklich und traurig. Warum sind sie alle mir nicht vorher begegnet...warum muss es jetzt so enden dieser Tag.
Ich bin heute gestorben...und es war ein schöner Tag, ich war glücklich, wenn auch nur für ein paar Momente..so wollte ich immer leben...es war ein schöner Tag.

 


 
  Die Tageszeitung in unserer Region November 2012


Gusterather Ehepaar auf Hausbesuch

Brigitte und Eckart Wedler setzen sich für verwahrloste Tiere aus dem Ausland ein.

Sie kommen aus dem Ausland. Sie sind halb erfroren, oft verängstigt und zum Teil auf unvorstellbare Art misshandelt worden. Weltweit suchen Tierschutzvereine via Internet nach Menschen, die sich solch verwahrloster Tiere annehmen. Interessiert sich jemand aus der Region Trier für Hund oder Katze, kommen Brigitte und Eckart Wedler aus Gusterath ins Spiel. "Ein seriöser Tierschutzverein gibt ein Tier nur dann ab, wenn der neue Besitzer vorher kontrolliert worden ist", sagt Eckart Wedler (73) aus Gusterath und zeichnet Gänsefüßchen bei dem Wort "kontrolliert" in die Luft. Von den Vereinen beauftragt fährt das Ehepaar seit 2004 ehrenamtlich zu den Interessenten, führt dort gezielt Gespräche und schaut sich das Umfeld der möglichen neuen Frauchen oder Herrchen genau an.


Kathi Krebs zu Besuch bei den Wedler´s

Diese haben zuvor einen Selbstauskunftsbogen ausgefüllt. Die Wedlers übernehmen nun die Aufgabe, diese Angaben zu überprüfen. Haben die neuen Besitzer tatsächlich genügend Zeit für das Tier? Sind sie bereit und in der Lage dazu, Futter- und Tierarztkosten zu übernehmen? Oder haben sie etwa vor, das neue Familienmitglied in einen Zwinger zu stecken? In ihren Berichten hält Brigitte Wedler (62) alles genau fest und leitet ihre Informationen an die Tierschutzvereine weiter. Erst nach dem Hausbesuch der Wedlers entscheiden die Vereine, ob das gewünschte Tier vermittelt wird oder nicht. Die Eheleute selbst sehen sich dennoch nicht als Kontrolleure. Einzig das Wohl der Tiere liege ihnen am Herzen, sagen sie.
In den meisten Fällen trifft das Ehepaar bei seinen Hausbesuchen auf seriöse Interessenten - wird freundlich und offen empfangen. Selbst Freundschaften seien so schon entstanden, erzählen sie. "Manchmal treffen wir aber auch auf Leute, denen wir davon abraten müssen, sich ein Tier zuzulegen", sagt Brigitte Wedler. "Das ist dann jedesmal sehr traurig. Aber wenn ein Tier einmal vermittelt worden ist und wir bei einem Nachbesuch feststellen, wie glücklich es jetzt ist und wie froh Mensch und Tier miteinander sind, dann gibt uns das immer sehr viel", sagt sie. "Das sind für uns Momente der Freude und des Glücks."
Auch Katharina Krebs  arbeitet sehr eng mit dem Ehepaar aus Gusterath zusammen. Sie sagt: "Diese Hausbesuche sind sehr wichtig für uns. Wir holen die Tiere ja nicht im Ausland ab, um sie hier in ein Tierheim zu stecken oder an einen Besitzer zu geben, bei dem es ihnen nicht besser geht als vorher."
Über 1200 Tiere hat Kathi seit Mai 2009 auf diese Art bereits in ein neues Zuhause vermittelt - unter anderem auch aufgrund des Engagements der Wedlers. Auch im Moment befinden sich noch Vierbeiner, die im Ausland vor dem sicheren Tod gerettet worden sind, in der Obhut des Vereins der Wedlers. Alle Hunde seien verträglich, geimpft und gechipt und auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause in Deutschland.




 Januar 2011


Übersetzung des Artikels aus der kroatischen Tageszeitung: Zuco hat sein Glück in Deutschland gefunden

Den Hund, den sie angezündet haben, heißt jetzt Udo. Der Mischling, der letztes Jahr in Vinkovci von Chaoten festgebunden, mit Benzin übergossen und angezündet wurde, hat ein neues Zuhause gefunden. Zuco hat ein besseres Leben in Deutschland gefunden!
Er heißt jetzt Udo und eine ca. 5 cm große Wunde am Rücken erinnert ihn an den brutalen Überfall. Die Deutsche Kathi Krebs hat im Dezember für Zuco und 6 andere Hunde aus Vinkovci neue Besitzer in Deutschland gefunden.
Zucos neues Frauchen Heidi Orton veröffentlicht täglich neue Fotos ihres Lieblings auf der Internetseite der Organization, so daß Danica und andere Aktivisten des Vereins täglich mit Stolz und Tränen in den Augen Zucos Fortschritte beobachten können.
Gestern unterzog er sich einer erfolgreichen Hauttranslantation. Danica Decer, die erste Vorsitzende des Vereins "Prijatelji Zivotinja" aus Vinkovci, kümmerte sich am meisten um Zuco, der nur knapp mit dem Leben davon kam.
"Eine Anwaltskanzlei benachrichtigte uns, daß vor ihrem Büro ein regungsloser Hund mit verbranntem Rücken liegt. In unseren dunkelsten Träumen hätten wir uns nicht vorstellen können das jemand absichtlich ein Tier anzündet!!!!! Wir brachten ihn zum Tierarzt, wo festgestellt wurde, daß Zuco schwere Verbrennungen am Kopf und Schnauze hat und das er unter Schock steht", erinnert sich Danica, die Zuco bei sich aufgenommen und gepflegt hat. Monatelang hat sie sich um ihn gekümmert, seine Wunden versorgt und ihm Antibiotika verabreicht.
Gleichzeitig haben Danica und Tierfreunde aus ganz Kroatien erst 3000, später sogar 5500 Kuna Belohnung auf die Ergreifung von Zucos Peinigern ausgesetzt. Sie wurden leider nie gefunden, auch wenn 3 Jungen unter Verdacht standen.


 
   Zeitschrift des Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. 28. Januar 2011

Zuco – jetzt Udo – ein ganz besonders tapferes Kerlchen mit einem ganz großem Herzen

Dass Zuco nicht das Vertrauen zum Menschen verloren hat, ist dem Einsatz und der Fürsorge der 1. Vorsitzenden des Vereins "Prijatelji Zivotinja" aus Vinkovci/Kroatien zu verdanken. Sie kümmerte sich liebevoll um Zuco, nachdem sie ihn als Verbrennungsopfer zu sich holte. Der Rüde erlitt schwere Verbrennungen am Kopf, an der Schnauze und auf dem Rücken, die ihm irgendwelche Chaoten zufügten. Als die Vorsitzende am Tatort ankam, stand Zuco unter Schock und lag regungslos auf der Straße. Eigentlich wollte und konnte sie es gar nicht glauben, dass Menschen so etwas einem Tier antun. Aber der Tierheimalltag zeigt doch immer wieder neue Grausamkeiten. Eine Belohnung war für das Fassen der Täter ausgeschrieben – leider umsonst.



Tapfer hielt Zuco seinen Schmerzen und Behandlungen stand; alles verheilte gut. Nur die Wunde auf dem Rücken erforderte eine Hauttransplantation. Da diese vor Ort in Kroatien nicht durchführbar war, wurde Kathi Krebs um Unterstützung gebeten. Dami sie die Kosten für eine Hauttransplantation finanzieren kann, wurde das „Projekt Zuco“ ins Leben gerufen. Und so kam Geld für die vorzunehmende Operation zusammen. Nachdem sich nun ganz schnell eine Familie in der Nähe von Celle/Niedersachsen für Zuco begeisterte und die ihm helfen wollte, fuhr Zuco im Dezember 2010 in sein neues Zuhause und Glück. Dieser Transporter fährt regelmäßig jeden Monat einen Spendentransport, zum Tierheim und unterstützt ihn dort auch mit Arbeitseinsätzen durch ehrenamtliche Helfer. Damit der Wagen auf dem Rückweg nicht leer bleibt, werden vermittelte oder zu vermittelnde Hunde nach Deutschland für ihr neues Zuhause oder für Pflegestellen mitgenommen. So auch Zuco.

In der Tierklinik Lüneburg wurde erfolgreich Zucos Haupttransplantation durchgeführt. Nachbehandlungen sind noch immer erforderlich und die Ärzte mit dem Heilungswerdegang sehr zufrieden. Die neue Familie kümmert sich liebevoll um den lieben Kerl, der seine tägliche Wundversorgung durch sein Frauchen ohne Mucken und Murren über sich ergehen lässt. Für ihn ist seine kleine Welt jetzt vollkommen in Ordnung – er hat SEINE FAMILIE. Vielmehr wickelt er diese mit seinem Charme um den kleinen Finger, macht seine 10jährige Hundefreundin wieder jung und bringt die Katzen oftmals zum Staunen. Zucos Lebensfreude ist ansteckend.

Es hat sich gezeigt, dass es zwischen Mensch und Tier so was wie Liebe auf den ersten Blick gibt - ein Erfolgsrezept!



   Die Tageszeitung in unserer Region August 2009

Helfer für arme Hunde gesucht

Kathi Krebs rettet Tiere aus Kroatien und Ungarn

Trier. Menschen mit einem Herz für Tiere gesucht: Kathi aus Trier, die das Ziel verfolgt, solche Menschen zu finden. Der Verein organisiert einmal im Monat einen Transporter mit gesammelten Hilfsgütern wie Futter, Decken, Spielzeug und Medikamenten nach Nagykanizsa in Ungarn und Prijatelji in Kroatien. Auf dem Rückweg nehmen die Helfer Hunde mit, die in Deutschland von Tierfreunden aufgenommen werden.
Dazu werden Sachspenden jeglicher Art benötigt, die bei der Hauptsammelstelle in Trier abgegeben werden können. Neben Sachspenden sucht Kathi auch Ehrenamtliche, die bereit sind, die Aktionen zu unterstützen, unter anderem bei Vorkontrollen, der Bereitstellung eines Pflegeplatzes, kleinen Transportfahrten und mehr.



 
    Magazin für Hunde- und Katzenfreunde  Dezember 2010

Tiere können sich nicht selbst helfen Kathi Krebs unterstützt Tierheime in Kroatien und Ungarn
Beschauliche Fischerdörfchen, romantische Burgen und Schlösser, Segeln und Tauchen an der Adria, Thermalbäder und Nationalparks - Kroatien gehört seit einigen Jahren zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Im Jahr 2007 verbrachten ca. 11.000 Deutsche die schönste Zeit des Jahres in Kroatien, einem Land, das für Natur- und Ökotourismus steht: Die Plivicer Seen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und zahlreiche Gebiete und Gewässer stehen unter Naturschutz. Ein wahres Urlaubsparadies, in dem Umweltschutz großgeschrieben wird. Doch der Schein trügt, denn ein Tierleben zählt in Kroatien nicht viel und der Tierschutz steckt noch in den Kinderschuhen!



Hunde und Katzen werden ausgesetzt und leben unter desolaten Bedingungen auf der Straße, wo sie sich ungehindert vermehren - Kastrationen sind in Kroatien nicht an der Tagesordnung. Viele dieser Tiere werden von ihren Besitzern gequält, bevor sie auf der Straße landen. So wie Kifla. „Man hatte sie so sehr verprügelt, dass ihre Wirbelsäule gebrochen war. Leider hat es Kifla nicht geschafft und musste 24 Stunden nach ihrem Auffinden eingeschläfert werden“, erinnert sich Sandra Weber an das traurige Schicksal der Hündin. Zahlreiche Tiere werden, oft von den eigenen Besitzern, in die Tötungsstationen, aus denen es nur selten ein Entrinnen gibt, gebracht. Sterbende und kranke Tiere vegetieren dort zwischen halbverwesten Kadavern dahin. Von medizinischer Versorgung kann keine Rede sein. Schlechtes Futter und Wasser tun ihr Übriges. Wer binnen 60 Tagen kein neues Zuhause gefunden hat, wird getötet. Tiere haben in diesem Land keine Lobby. Mit viel Glück landen die herrenlosen Tiere in einem der Tierheime, die sich häufig jedoch in einem sehr schlechten Zustand befinden und denen die finanziellen Mittel fehlen, um sich adäquat um ihre Schützlinge zu kümmern.



Seit Januar 2009 versucht Kathi Krebs, die Not der kroatischen Hunde und Katzen zu lindern. Jeden Monat werden Futter und Sachspenden in das Tierheim „Prijatelji“ (=Freunde) in Čakovec, in dem zurzeit 350 Hunde und Katzen leben, gebracht. Zudem erhält das Tierheim finanzielle Unterstützung, z.B. zur Deckung der Tierarztkosten, so dass sich die Situation vor Ort bereits deutlich verbessert hat. Mittlerweile besitzt jeder Hund eine Hundehütte, die Katzen verfügen über ein Katzenhaus mit Spiel- und Klettermöglichkeiten, ein großes Gelände wurde eingezäunt, um den Hunden Auslauf zu gewähren und die Tiere erhalten regelmäßig Futter. Des Weiteren organisiert  Kathi Krebs die Vermittlung von Hunden und Katzen an zuvor kontrollierte Pflege- oder Endstellen. Seit Mai 2009 haben bereits 240 Hunde und 10 Katzen ein eigenes Zuhause gefunden. Trotz dieses hohen Standards wird jeder Cent benötigt, um den Tierschützern vor Ort zu helfen, den täglichen Kampf gegen das Leid der Tiere zu gewinnen – ständig landen neue Hunde und Katzen im Tierheim. Häufig werden diese in Pappkartons vor dem Tierheim abgelegt oder nachts in die Zwinger geworfen. Andere geben ihre Tiere aus fadenscheinigen Gründen ab – der einjährige Gari landete im Tiereheim, weil er immer größer wurde. Eigentlich sollte er eingeschläfert werden…
Zudem ist die Not auch an anderen Orten groß. Seit Juli 2010 unterstützt Kathi Krebs ebenfalls das Tierheim „Spirit“ in Zagreb – bisher überwiegend durch die Vermittlung von Tieren. Bei einem Besuch in diesem Heim im August 2010 wurde jedoch schnell deutlich, dass dies nicht ausreicht: Eine Frau kümmert sich von 8.00 bis 16.00 Uhr um ca. 300 Hunde, die in völlig verdreckten Zwingern oder an kurzen Ketten ihr klägliches Dasein fristen. Es fehlt an Futterschüsseln, Unterstellmöglichkeiten für Futter, Mittel gegen Ungeziefer– die Tiere werden von Parasiten förmlich aufgefressen. Sandra Weber erinnert sich an den Besuch des Tierheims im Sommer 2010: „Ich fand es einfach nur schlimm und grausam, mich hat der Anblick der Hunde, die dort hausen müssen, erschüttert. Wenn ich an „Spirit“ denke, kommen mir immer wieder die Tränen.“



Wonach die Tiere jedoch am meisten lechzen, ist menschliche Zuwendung. Vorstandsmitglied Janny Müller beschreibt ihre Eindrücke wie folgt: „Über 300 Fellnasen, die alle rufen: „Bitte hol uns hier raus“. Hunde, die trotz dieser schlimmen Haltungsbedingungen die Liebe zu uns Menschen nicht verloren haben. Hunde, die misshandelt wurden und trotzdem nach Streicheleinheiten und der Nähe des Menschen suchen.“ Viel Geld wird nötig sein, um das Leben der Tiere in Zagreb ein wenig lebenswerter zu machen und den Traum vom Bau eines neuen Tierheims zu realisieren.
Kathi Krebs arbeitet auch mit dem Tierheim Nagykanisza in Ungarn, einem Land, das über völlig unzureichende Tierschutzgesetze verfügt, zusammen.
„Uns geht es darum, eine Verbesserung der Lebensqualität für die Tiere und ein allgemeines Umdenken der Menschen im Umgang mit den Tieren zu erreichen“, fasst Kathi Krebs die Hauptziele zusammen.



 Januar 2011   Offener Brief in einer kroatischen Tageszeitung

Geschrieben von Tatjana Glujic

Dear Kathi,

You have saved a lot of our poor abandoned dogs, and we are so happy and thankful about that. Every time we see those darlings in their new homes on your Homepage. A big smile and tears overwhelm our face.

Aleksandra sends us pictures regularly..we just saw Kyra, Musseta, Osel, Pepe and Lily in their lovely new homes..

We will definitely try to change the course of things about animal welfare in our city, and we know that we are going to have a no kill shelter sooner or later.

Thank you Kathi for your great help and support, wish you all the best.




 



25.05.2011 13:05 | Politik
Hit-Wunschcontainer zugunsten der Initiatiive von Kathi Krebs.
Bereits seit Januar 2009 setzt sich Kathi Krebs aus  Trier für im Ausland lebende Tiere ein, die in Tötungsstationen leben und ohne fremde Hilfe, aufgrund der dortigen Infrastruktur, getötet würden.
Das Hauptziel liegt in der Verbesserung der dortigen Lebenssituationen durch finanzielle Spenden, Futterspenden und Materialspenden.
Die Versorgungsmöglichkeiten in diesen Ländern ist, aufgrund der schlechten Infrastruktur vor Ort, so schlecht, das finanzielle Mittel oft nicht ausreichen, um den Tieren eine optimale Versorgung zu gewährleisten. So kommen Hunde in sogenannte "Tötungsstationen", in denen die Hunde höchstens 60 Tage verbleiben können, da die Grundfinanzierung der dortigen Regierung und Bezirke, für Futter und Tierarztkosten, nach 60 Tagen eingestellt werden.

Die Initiative von Kathi Krebs bemüht sich um die Überführung nach Deutschland, um hier vor Ort vorübergehende Pflegestellen oder Endplatzstellen und somit ein neues zu Hause und ein weiterleben der Hunde zu ermöglichen.

In Deutschland ansässige Tierheime sind bereits hoffnungslos überfüllt und so werden die Hunde, für bestehende Interessenten, quasi auf Vorbestellung, aus Kroatien geholt und an einem vereinbarten Treffpunkt übergeben, da hier in Deutschland keine Übergangs-Wohnsitionenen in Tierheimen vorhanden sind.

Eine weitere Schwierigkeit für die Tierheime im Ausland und auch für die Initiative ist es, das man oft nicht weiss, welche Wesens- und Charakterzüge die jeweiligen Fundhunde haben.
In ausländischen Tierheimen leben die Hunde oft länger als 60 Tage und man kann zumindestens eine grobe Beschreibung zu Alter, Charakter, Wesenszüge zu Mensch und Kindern machen. In den Tötungsstationen, in denen Hunde einfach nur abgegeben oder an der Autobahn gefunden werden, hat man keinerlei Informationen. Der Hund kommt in die Tötungsstation mit einer Nummer und wird anhand der Reihenfolge der Nummern behandelt und zu guter Letzt getötet.

Anlässlich der Verbesserung der Rahmenbedingungen setzt sich Radio Starlightsound2004 seit Anfang 2011 für die Initiative ein und strahlt am kommenden Sonntag. , den 29.5.2011 ab 16.00 Uhr, eine 8-stündige Sondersendung "Sommer-Spenden-Marathon" aus.
Moderator/innen und Mitarbeiter/innen des Senders nehmen von 16.00 - 00.00 Uhr Musikwünsche entgegen und rufen zu Spenden auf. Jede Spende ist freiwillig und keineswegs an einen Musikwunsch gebunden.

Gegen 22.30 Uhr führt man mit Kathi Krebs ein Live-Telefoninterview, in dem es möglich sein wird, weitere Informationen  zu erhalten.